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	<title>leser &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/leser/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "leser"</description>
	<pubDate>Sat, 30 Aug 2008 15:12:11 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Zitat des Tages]]></title>
<link>http://kaltric.wordpress.com/?p=264</link>
<pubDate>Sat, 23 Aug 2008 21:03:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>kaltric</dc:creator>
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<description><![CDATA[&#8220;Ich mache den Leser im voraus darauf aufmerksam, daß dieses [Blog] mit Bedacht gelesen werde]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><span class="answer">"Ich mache den Leser im voraus darauf aufmerksam, daß dieses [Blog] mit Bedacht gelesen werden will und daß mir die Kunst abgeht, mich Leuten, die es an Aufmerksamkeit fehlen lassen, verständlich zu machen."<br />
- J.J. Rousseau: contrat social (1762)</span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Poesie Für Dich]]></title>
<link>http://poesie4you.wordpress.com/?p=3</link>
<pubDate>Mon, 18 Aug 2008 13:30:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>poesie4you</dc:creator>
<guid>http://poesie4you.wordpress.com/?p=3</guid>
<description><![CDATA[


 Der Herbst ist da
Was erzählt mir der Herbst?
Es erzählt von einer goldenen Landschaft,
Und ei]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td><span style="font-size:x-small;font-family:Tahoma,Verdana,Arial,Helvetica,Geneva,Swiss,SunSans-Regular;"> Der Herbst ist da</span></p>
<p>Was erzählt mir der Herbst?<br />
Es erzählt von einer goldenen Landschaft,<br />
Und einer herrlichen Farbenspracht,<br />
Rötlich-wärmend,<br />
Gelblich-aufgehend,<br />
grünlich-braun immer bestehend,<br />
Das darfst du sehen,<br />
Verinnerlichen und mit mir zusammen erleben.</p>
<p>Stille kehrt ins Dorf,<br />
Die Fenster beschlagen,<br />
Die Kerzen versagen,<br />
Der Strom fällt aus,<br />
Der Wind umzingelt das Haus,<br />
Die Blätter wehen aufs Dach hinauf,<br />
Wir sind gefangen in unserem eigenen Haus,<br />
Meine Geschwister wollen alle hinaus,<br />
Trauen sich gar nicht mehr hinaus,<br />
Kanten scharf die Blätter fliegen sie dahin,<br />
Und zeigen wie stürmisch,<br />
Das Herbstkind,<br />
Pfeifend, mächtig, gefährlich,<br />
Umkreist es diesen Bezirk,<br />
Das Radio setzt auf Warnstufe einz,<br />
Und wir empfinden Angst,</p>
<p>Wenn der Sturm verblasst,<br />
sieht man das Wunder erbracht,<br />
Pilze und Kürbisse zeigen sich,<br />
Das Moos und Gras vereinigen sich,<br />
Die Naturgewalt,<br />
Das stürmische und Schöne reizen mich.<br />
Deshalb genießt den Herbst aus beider Sicht.</p>
<p>weitere Gedichte erhältlich  auf: http://www.poesie4you.de</p>
<p>von  Noemi Geltz</p>
<p>Was ist Liebe?</p>
<p>Liebe ist ein großes Kapitel,<br />
Es trägt viele Untertitel,<br />
Das sind die Mittel,<br />
Zuhören ,Verständnis,<br />
Interesse ,Kompromisse,<br />
Und es gibt noch eine weitere Liste,<br />
Gutes kennenlernen,<br />
Erleichtert das Vertrauen,<br />
Und keiner muß sich gegenseitig Gedanken an den Kopf hauen,<br />
In Ängste nicht verlaufen,<br />
Und sich zusammen,<br />
In guten, schlechten Phasen behaupten,<br />
Und sich große Gefühle erlauben,<br />
Der Glaube an sich macht einen Schön von Innerlich.</p>
<p>Noemi Geltz         http://www.poesie4you.de</td>
</tr>
</tbody>
</table>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Fragen an meine Leser]]></title>
<link>http://stockfotografie.wordpress.com/?p=156</link>
<pubDate>Wed, 23 Jul 2008 12:41:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>R. Kneschke</dc:creator>
<guid>http://stockfotografie.wordpress.com/?p=156</guid>
<description><![CDATA[Seit ungefähr fünf Monaten schreibe ich in diesem Blog, habe in dieser Zeit 60 Beiträge und einig]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Seit </strong>ungefähr fünf Monaten schreibe ich in diesem Blog, habe in dieser Zeit 60 Beiträge und einige Gastartikel verfasst und komme mittlerweile auf mehr als hundert Klicks täglich. Wer genau aber hinter diesen Klicks steckt, Du, der Leser (oder Du, die Leserin), Dich kenne ich kaum.</p>
<p><a href="http://stockfotografie.files.wordpress.com/2008/07/a80b_rene_portrait_ratlos_02_2916.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-157" src="http://stockfotografie.wordpress.com/files/2008/07/a80b_rene_portrait_ratlos_02_2916.jpg" alt="" width="350" height="524" /></a></p>
<p><strong>Ich möchte Euch kennenlernen</strong>, um auch in Zukunft besser über das zu schreiben, was Euch interessiert.</p>
<p><strong>Warum </strong>liest Du meinen Blog?<br />
Wie bist Du das erste Mal zum Blog gekommen?<br />
Wie benutzt Du den Blog?<br />
Gibt es Fragen, die Dich interessieren, Du aber hier noch nicht beantwortet gefunden hast?<br />
Was machst bzw. als was arbeitest Du?<br />
Welche anderen Webseiten und Blogs liest Du regelmäßig?<br />
Wie könnte ich meinen Blog verbessern?</p>
<p><strong>Wer </strong>Antworten auf eine oder mehrere dieser Fragen hat, kann sie mir gerne als Kommentar oder per <a href="http://www.robertkneschke.de/kontakt.html" target="_self">Email</a> zukommen lassen. Wenn konkrete Fragen aufkommen, versuche ich, sie in der nächsten Zeit im Blog zu beantworten. Auch Hinweise, Lob oder andere Kommentare lese ich gerne.</p>
<p>Vielen Dank schon mal!</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[readbox startet mit einem neuen Konzept rund um Bücher, Autoren, Verlage und Leser]]></title>
<link>http://rabi.wordpress.com/?p=16</link>
<pubDate>Tue, 17 Jun 2008 00:47:18 +0000</pubDate>
<dc:creator>br61n</dc:creator>
<guid>http://rabi.wordpress.com/?p=16</guid>
<description><![CDATA[Nun ist es endlich soweit. Am Ende hat es viel länger gedauert als wir geplant hatten (und als uns ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.readbox.net"><img class="alignnone size-medium wp-image-17" style="margin:3px;" src="http://rabi.wordpress.com/files/2008/06/2008-06-16_screenshot-homepage-for-newsletter.jpg?w=300" alt="readbox - Deutschlands neue Plattform für Bücher unabhängiger Autoren und Verlage" width="300" height="208" /></a>Nun ist es endlich soweit. Am Ende hat es viel länger gedauert als wir geplant hatten (und als uns lieb ist), aber das Ergebnis lässt sich doch wirklich sehen, denke ich. Heute haben wir die readbox in den "geschlossene" Beta-Betrieb "entlassen" und sind sehr gespannt, wie die Reaktionen sein werden.</p>
<p>Wie es in der Natur der Sache einer geschlossenen Betaversion liegt, ist die readbox momentan noch nicht öffentlich zugänglich, sondern wird zunächst vor allem für diejenigen zugänglich sein, die sich im Laufe der vergangenen Monate über <a href="http://www.readbox.net">www.readbox.net</a> registriert haben. Allerdings können unsere Nutzer, sofern sie im Besitz eines Zugangscodes sind, gern weitere Personen einladen. So ganz geheim soll der Start der Plattform dann ja doch nicht sein ;-).</p>
<p>Auf jeden Fall gibt's viel Spannendes - und damit sind nicht nur die Bücher gemeint, die wir präsentieren (und davon werden es natürlich kontinuierlich mehr werden). Vor allem wollten (und wollen) wir etwas für die Autoren und Verlage tun, deren (zumeist sehr gute) Bücher sonst nicht die Aufmerksamkeit bekommen, die sie verdienen. So bieten wir dem Leser eine Fülle an Möglichkeiten, neue und interessante Bücher kennen (und lieben) zu lernen. Zum Beispiel durch die Möglichkeit,</p>
<ul>
<li>jedes Buch in der readbox komplett online zu lesen oder zu hören</li>
<li>jedes Buch gedruckt oder als E-Book (z.B. eine spezielle iPhone-Version) zu kaufen</li>
<li>"auf gut Glück" in zufällig ausgewählte Bücher der readbox reinzulesen ("Der Mischer" genannt)</li>
<li>die eigenen Lieblingsbücher (-genres, -autoren, -themen) mit anderen Nutzern abzugleichen und so relevante Empfehlungen zu bekommen</li>
<li>die Online-Versionen der Bücher als "Widgets" ins eigene Blog oder die eigene Website "mitzunehmen" und dort Freunden und Besuchern zum Lesen anzubieten</li>
</ul>
<p>Natürlich sind wir mit der Entwicklung und unseren Ideen noch lange nicht am Ende. Und wer am Ende immer noch nicht das "richtige" Buch für sich entdecken kann, der sollte vielleicht sein eigenes Buch bei der readbox veröffentlichen. Einfach und in wenigen Schritten - als gedrucktes und/oder elektronisches Buch in vielen verschiedenen Formaten. Eine gute Möglichkeit für Autoren, mehr Reichweite zu generieren und Leser zu finden, aus denen vielleicht Fans werden können.</p>
<p>Mehr Infos zum Start und der readbox selbst im <a href="http://blog.readbox.net" target="_blank">readbox Blog </a>und direkt unter <a href="http://www.readbox.net">www.readbox.net</a>. Dort könnt Ihr Euch auch für den Newsletter anmelden, um auf dem Laufenden zu bleiben und dabei zu sein, wenn nochmal Zugangscodes verteilt werden.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der Leser ist tot - Stöbern in Lektion 7]]></title>
<link>http://kawa13.wordpress.com/?p=26</link>
<pubDate>Fri, 13 Jun 2008 19:43:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>kawa13</dc:creator>
<guid>http://kawa13.wordpress.com/?p=26</guid>
<description><![CDATA[Jetzt habe ich mal ein wenig in der Lektion 7 von lernen 2.0 rumgestöbert. Einfach mal so. Ist ja g]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt habe ich mal ein wenig in der Lektion 7 von lernen 2.0 rumgestöbert. Einfach mal so. Ist ja ganz schön umfangreich. Allein mit <strong>Technorati</strong> kann man sich stundenlang beschäftigen ... Aber dann habe ich mal <strong><a href="http://rivva.de/newsriver">NewsRiver</a></strong> angeklickt und einen sehr interessanten Artikel gefunden, der gut hier hineinpaßt. Finde ich jedenfalls. Titel: <a href="http://dasmagazin.ch/index.php/der-leser-ist-tot/">Der Leser ist tot</a>. Daraus einen Auszug, quasi zum "Anheizen":</p>
<p><span style="color:#003300;"><span style="text-decoration:underline;">Die Zukunft dagegen ist, dass alle alles kommentieren, und zwar im Web. Wir werden es mit zahllosen Leserautoren zu tun bekommen, Blogger und Querulanten, die alles Gelesene sofort in ihren Blogs, Foren und Chats wiederkäuen und meist leicht deformiert ausspucken. Einzelne Blogger halten dieser Belastung bereits jetzt nicht mehr stand, erleiden Herzinfarkte. Und der Leser stirbt sowieso. Auch wenn heute so viel wie noch nie gelesen wird, der Leser wird sterben, weil je länger je mehr immer mehr Menschen einfach die Klappe nicht halten können.</span></span></p>
<p> </p>
<p>Irgenwie trifft es das ... ;-) Oder? </p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[nummer 67]]></title>
<link>http://rueckkehrer.wordpress.com/?p=37</link>
<pubDate>Sun, 08 Jun 2008 17:03:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>D.</dc:creator>
<guid>http://rueckkehrer.wordpress.com/?p=37</guid>
<description><![CDATA[cool, wir werden gelesen! nummer 67 der deutschen &#8220;growing blogs&#8221; bei wordpress, thanks,]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>cool, wir werden gelesen! <a href="http://botd.wordpress.com/growing-blogs/">nummer 67 der deutschen "growing blogs" bei wordpress</a>, thanks, people!</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Tiefe Oberflächen - Marginalien zum Zeitgeschehen]]></title>
<link>http://hammerschmidt.wordpress.com/?p=16</link>
<pubDate>Thu, 05 Jun 2008 17:59:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>Hammerschmidt</dc:creator>
<guid>http://hammerschmidt.wordpress.com/?p=16</guid>
<description><![CDATA[In seiner programmatischen poème critique „Crise de vers“ formuliert Mallarmé lange noch vor B]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>In seiner programmatischen poème critique „Crise de vers“ formuliert Mallarmé lange noch vor Barthes’ Unterscheidung zwischen „lesbaren“ und „schreibbaren“ Texten: „Ein meiner Zeit unabsprechbares Begehren ist, gleichsam behufs verschiedener Zuständigkeiten den Doppelzustand der Sprache zu seperieren, roh oder unmittelbar hier, dort essentiell.“ Später wird Walter Benjamin schreiben: „[…] die Unterscheidung zwischen Autor und Publikum [ist] im Begriff, ihren grundsätzlichen Charakter zu verlieren. Sie wird eine funktionelle, von Fall zu Fall so oder anders verlaufende. Der Lesende ist jederzeit bereit, ein Schreibender zu werden.“ <br></p>
<p>Mittlerweile haben sich die Gegensätze von Schreibendem und Lesendem vollkommen aufgelöst. Denn während sich die Menge der Kommunikation zu Benjamins Zeiten noch durch gewissen Selektionsmaßnahmen definierte, ermöglicht es heute das Internet, dass durch die schier endlosen Speicherkapazitäten Informationen in unbegrenztem Maße ausgetauscht werden können. Wir erleben durch die Negation dieses Unterschieds eine vollkommene Transparenz der Oberflächen: die Texte schreiben sich immer weiter, es gibt gewissermaßen nur noch „schreibbare“ Texte, da es nur noch unendliche Signifikantenreihungen gibt, die in einem Universum bedeutungsloser und gleichgültiger Algorithmen zirkulieren und mit prinzipiell allen anderen Signifikantenstrukturen vernetzt sind. Dabei kehrt sich die eigentlich negativ-entropische Tendenz kommunikativer Prozesse in eine entropische um: die sich verschiebenden Signifikantenstrukturen werden in sich stetig auflösende Datensupplemente verwandelt, die, je nachdem wie weit sie in ihrer semantischen Beziehung voneinander entfernt liegen, sich gegenseitig aufheben. Durch die Gleichschaltung auch noch so gegensätzlicher Informationen, durch die Verlinkung auf einer Oberfläche, dem Bildschirm, entledigt sich das Wissen seiner Legitimationsgrundlage eines Gültigkeitsanspruches: Feier einer „tiefen Oberflächlichkeit“, die ins Unendliche ragt. Alles wird wissenswert, ohne dass es etwas zu wissen gäbe – an die Stelle des Geheimnisses, das seine Herkunft verhüllt und sich als Differenz offenbart, tritt die totale Sichtbarkeit der Dinge, die keine Herkunft mehr haben und sich im Hyperraum jeder „wahren“ Opposition entledigen. <br></p>
<p>Während die früheren Generationen den Faschismus und Kommunismus erdulden mussten, plagt sich unsere Generation mit einem Totalitarismus der Kommunikation, mit dem, was Flusser den postindustriellen Faschismus nannte, herum. Lester Bangs schreibt nach dem Tod von John Lennon: „Remember that other guy, the old friend of theirs, who once said, „Don’t follow leaders“? Well, he was right. But the very people who took these words and made them into banners were violating the slogan they carried. And there still doing it today.” An die Stelle der Propaganda setzt sich die Propaganda der Anti-Propaganda, ein Faschismus, der nicht mehr den Oppositionellen diskreditiert, da dieser eine unerwünschte Position einnimmt, sondern denjenigen, der scheinbar keine Position mehr einnimmt, denjenigen, der schweigt. Denn der Schweigende ist der, der keine Meinung hat, der nur zustimmt, der immer einverstanden ist und so gegen eine goldene Regel der Kommunikation verstößt, nämlich weiter zu kommunizieren, ganz gleich ob in Repetition, Variation oder Opposition. Die Funktion der Kommunikation zeigt sich so in ihrem Funktionieren selbst, im „Rauschen der Sprache“ (Barthes) – sie ist sich selbst genug. <br></p>
<p>Es gibt so weder Spiegel noch Tausch, sondern nur noch das konturlose Ineinandergleiten sich gegenseitig aufhebender, leerer Antinomien, die ein Wissen erzeugen, das keines ist, und eine Wahrnehmung hervorbringen, die ihrer selbst beraubt ist. Und so schreibt Ernst Jandl kurz vor seinem Tod das schöne Wortspiel: „die ohren sehen wie augen hören. die augen hören wie ohren sehen.“ Dieser Kollaps des Sinnlichen ist indes längst Realität geworden in einer Kunst, bei der es nichts mehr zu sehen und einer Musik, bei der es nichts mehr zu hören gibt, die ihre Qualität nicht mehr aus sich selbst heraus, sondern nur noch in Abschattung zu anderen medialen Dispositiven bezieht. Der Anfang dieser Entwicklung fällt im strengeren Sinn wohl mit dem Beginn des Tonfilms zusammen, lässt sich aber auch in der Programmmusik der Zweiten Wiener Schule, ebenso freilich in den Boogie-Woogie-Bildern Mondrians, schließlich im Musiktheater eines Mauricio Kagel oder Wolfgang Rihm und der mittlerweile weit verbreiteten audiovisuellen Musik finden. Diese Tendenz der Liquidierung der ursprünglichen Sinnesleistungen findet ihre Erfüllung in jüngerer Zeit dann gerne nicht nur im traditionellen Medium des Films, sondern vor allem auch in gigantomanischen Multimediashows, in der das Partikulare vom Ganzen aufgesogen und so entfremdet und schließlich aufgehoben wird. Hier haben wir es wieder mit „tiefen Oberflächen“ zu tun, allerdings mit dem Unterschied, dass diese Oberflächen nicht unendlich explodieren, sondern sich zusammenziehen, d.h. implodieren. <br></p>
<p>Die unendlichen Explosionen und Implosionen dieser „tiefen Oberflächen“ ist ein paradoxer Stillstand – immer weiter gehen und sich dennoch nicht bewegen, Trägheit einer leeren Geschwindigkeit. Mit Blanchot wäre dieses Phänomen als Verirrung zu bezeichnen: „Der Verirrte geht vorwärts und er tritt auf der Stelle, er erschöpft sich im Gehen, indem er nicht geht, nicht bleibt.“ Der Grund für diesen Stillstand liegt im wesentlichen darin begründet, dass sich der Irrende jeder Begegnung entzieht, denn Be-Gegnung heißt, Konflikt und Gegensatz aushalten, Differenz denken. Im Irrtum aber treffen wir nur noch auf Kollisionen, die im Moment des Zusammenprallens schlichtweg verpuffen; das Sich-Verbergen und Sich-Zeigen der Bedeutungen hat seine Kraft verloren, weil die Bedeutungen in ihrer Zirkulation immer wieder aufgeschoben werden, dabei aber sich in stetigen Auflösungsprozessen selbst destruieren. Das ist die Gleichmäßigkeit und Gleichförmigkeit der Kommunikation – alles geht und nichts geht. <br></p>
<p>Die Starre der Bewegung, diese völlige Indifferenz der Differenz lässt sich auch als „Medusa-Effekt“ bezeichnen. Die Medusa ist bekanntlich jene der drei Gorgonen, bei deren Blick man in seinem Entsetzen zu Tode erstarrt und in der Aufgabe des Selbst ebenfalls zum Boten des Todes wird. So auch in der Kommunikation: wer sich auf Indifferenz einlässt, wird selbst indifferent und gibt alle Gegensätze auf, um seine Position nur noch je abändernd auszutarieren und so das Gleichgewicht der Kommunikation aufrecht zu erhalten. Ein Beispiel par excellence für diesen „Medusa-Effekt“ ist die Beziehung von Sendeformat und Zuschauer im Fernsehen. Diese befinden sich durch regelmäßige Meinungsfragen in einem Zustand ständiger, gegenseitiger Regulierung und Kontrolle – der „ideale“ Zuschauer und das „ideale“ Programm werden unablässig empirisch ermittelt. Wir finden hier keine Indifferenz der Form, sondern der Veränderung, der Differenz in ihrer stetigen Rückkopplung vor; Zuschauer wie Sendeanstalten verfallen in eine Bewegung der Erstarrung und haben in dieser wechselseitigen Integration den gleichen „Zweck“: sich zu assimilieren. Es ist offensichtlich, dass von Differenz hier keine Rede mehr sein kann, allenfalls von einer Hyper-Differenz, die in einem Raum liegt, der allen Beteiligten verschlossen bleibt. In dieser Assimilation wird der Mensch selbst zur „tiefen Oberfläche“, die ihre Ex-sistenz und so ihre Tiefe bloß in der Simulation erfährt, die sich in der Virtualität aus ihren verschiedenen Teilschichten reversibel zusammensetzen lässt. Erinnert sei in diesem Zusammenhang nur an jenen zum Tode verurteilten Amerikaner, dessen Körper nach seiner Hinrichtung in tiefgefrorenem Zustand in hauchdünnen Scheibchen abgetragen wurde, um aus den photographierten und digitalisierten Oberflächen, die am Computer wieder zusammengesetzt wurden, den bis dahin vollständigsten Anatomieatlas zu fertigen. <br></p>
<p>Baudrillard bemerkt schließlich: „[…] bislang sind alle Veränderung der Umwelt einer irreversiblen Tendenz zur formalen Abstraktion von Elementen und Funktionen entsprungen, […], einer Tendenz zur zeitlichen und räumlichen Miniaturisierung der Vorgänge, […].“ Gerade in der „formalen Abstraktion von Elementen und Funktionen“, in der elektronischen Kodierung und Dekodierung von Sprache, Körper und Handlung zu einem umfassenden homogenen Vorgang und der daraus folgenden Miniaturisierung menschlicher Tätigkeiten in verdichteten Knotenpunkten, die als Tableau fungierend die verschiedensten Funktionsbereiche zusammenfassen, besteht ein grundlegendes Problem: alles, was diese Knotenpunkte nicht umfassen und nicht übersetzen können, wird unnütz. So wird unser Körper, mit den vielfältigen und komplexen Funktionen seiner Organe in dem Maße überflüssig, wie sich seine Operationalität mehr und mehr durch das Gehirn und das Genom definiert. Die Möglichkeiten solcher Knotenpunkte finden wir andererseits darin wieder, dass die Einzigartigkeit unserer Körper missbraucht wird, indem durch Scannen einer einzigen Oberfläche, der Iris oder des Fingerabdrucks, eine Tiefe dieser Oberfläche erzeugt wird, die, durch Verschaltung unterschiedlichster Speicherfelder, einen umfassenden Katalog von Informationen zu der entsprechenden Person bereit stellt. Der Mensch wird so selbst zum „Bestand“ (Heidegger) und löst sich in seiner Gegen- und Widerständigkeit in die Dienlichkeit technologischer Verfügbarkeit auf. Er verliert sich als bloße Oberfläche  in die Tiefe seiner medialen und kommunikologischen Dispositive.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Jubelmeldung!]]></title>
<link>http://junebrenners.wordpress.com/?p=283</link>
<pubDate>Mon, 26 May 2008 09:10:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>JuneB</dc:creator>
<guid>http://junebrenners.wordpress.com/?p=283</guid>
<description><![CDATA[Es ist geschafft. Hey - der Monat hat noch fünf Tage und den Rest von heute. Und trotzdem ist schon]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist geschafft. Hey - der Monat hat noch fünf Tage und den Rest von heute. Und trotzdem ist schon die "Schallmauer" durchbrochen. Erstmalig hat mein Blog die Zahl von 1.000 Klicks im Monat überschritten. Jetzt kann ich theoretisch richtige Mediapreise ausgeben, weil ich einen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tausend-Kontakt-Preis">TKP</a> pro Monat angeben kann - lach. Also... her mit der Werbung. *ggg</p>
<p><a href="http://junebrenners.files.wordpress.com/2008/05/statistik.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-284" src="http://junebrenners.wordpress.com/files/2008/05/statistik.jpg" alt="" width="450" height="211" /></a></p>
<p>Nee, keine Sorge. Ihr wisst ja, dass wir gerade an <a href="www.iconbanner.com">iconbanner.com</a> arbeiten - und was anderes kommt mir hier auch nicht auf die Page.</p>
<p>An dieser Stelle noch mal ein dickes fettes Dankeschön an euch fürs Lesen, Klicken, Scrollen und Kommentieren. Denn was ist ein Blogger ohne Leser? Ich weiß, dass viele Freunde hier immer "Interessantes und Belangloses" aus Junes und Juttas Leben lesen. Aber ich höre auch immer wieder aus unverhoffter Ecke ein "Was ich das wieder bei dir gelesen habe..." und auch bei den Kommentaren sind so manche Newbies dabei. Das freut mich sehr. Ein Tipp für alle RSS-Leser: Wenn ihr mehr Infos zu einem Post haben möchtet, lohne es sich, auf die Seite zu gehen. Ich habe so gut wie alles, was Spannend ist, verlinkt.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Spiegel, ei]]></title>
<link>http://buchstaeblich.wordpress.com/?p=27</link>
<pubDate>Thu, 15 May 2008 07:23:11 +0000</pubDate>
<dc:creator>buchstaeblich</dc:creator>
<guid>http://buchstaeblich.wordpress.com/?p=27</guid>
<description><![CDATA[Der frühe Morgen gehört der Orientierung.
Augen auf: &#8220;Wo bin ich?&#8221;, &#8220;Gibt es sch]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Der frühe Morgen gehört der Orientierung.</p>
<p>Augen auf: "Wo bin ich?", "Gibt es schon Kaffee?", Morgenmagazin, Teletext, Schoßrechner anschalten: "Was passierte in der Welt, das ich verschlafen habe?".</p>
<p>Mein Infotainment!</p>
<p>Während ich hin und wieder die Moderatoren des Morgenmagazins bei Fehlformulierungen korrigierend anbrülle: "Das heißt ..., du Kasper!" und die Schreiberlinge diverser Teletexte auslache, weil sie wieder<br />
<!--more--> einmal Stilblüten der besonderen Art verzapft haben, fährt meine Denkunterlage in den "Spiel mit mir"-Modus, und wir koppeln uns mit der Weltnabelschnur ans Netz der Netze an.</p>
<p>Oft genug landet man dann doch wieder beim "Schapiegel", wie neudeutsche U-Bahnfahrende Kinder in zu großen Hosen das jetzt artikulieren würden - aussprechen wäre hier eine unangebrachte Vokabel, nicht wahr? Weil der Spiegel so seriös ist. Und ernsthaft. Und weil ich auch so wahnsinnig serös bin. Und vor allem ernsthaft.</p>
<p>Da findet man Hilfe für alle Lebenslagen:</p>
<p><a href="http://buchstaeblich.wordpress.com/files/2008/05/mittelmeerski2.png"><img class="alignnone size-full wp-image-30" src="http://buchstaeblich.wordpress.com/files/2008/05/mittelmeerski2.png" alt="" width="450" height="59" /></a></p>
<p>Wer jetzt seinen Augen nicht traut:</p>
<p>Wegen der Quallenplage sollen Strandurlauber sich wie Skifahrer verhalten!</p>
<p>Muss ich das noch lesen? I wo!</p>
<p>Ich fahre zwar nicht Ski, aber man sieht das ja immer im Fernsehen.</p>
<p>Wenn ich also am Mittelmeer Urlaub machen sollte, müsste ich folgendes beachten:</p>
<p>Man soll Funktionsunterwäsche tragen, weil Unterbuxen heutzutage nicht mehr akzeptabel sind, dazu einen Skianzug mit mindestens fünf Klimamembranen, die dafür sorgen, dass Wasser heraus, aber nicht hinein kann (falls man beim Schwimmen mal "klein" muss!). Auch auf die richtigen Socken gebe man acht, bevor man sich die Skistiefel anzieht, die nicht zu klein sein dürfen, zu groß auch nicht. Unbedingt eine Mütze aufsetzen, und natürlich eine Skibrille.</p>
<p>Die Skier trage man senkrecht über der Schulter, damit man niemanden damit anrempelt. Die Skistöcke nehme man dem Partner weg, der kann sich für sein Nordisches Gewalke eigene Stöcke kaufen, oder gleich Robbenhäute kauen, das ist viel nordisch-authentischer. All die Sportfreaks haben da nämlich viel zu denglisch gedacht, als sie in Nordeuropa nach teuren Sportideen suchten. Sprich deutsch: Walken!</p>
<p>Dazu das Gesicht mit möglichst viel bunter Paste tarnen, dann finden einen die Quallen nicht.</p>
<p>Wer jetzt noch aufpasst, ob Lawinenwarnungen bestehen und sich stets einem einheimischen Führer anvertraut, der kann getrost an den Strand gehen und den Aufenthalt im Wasser genießen, bis man genug hat und lieber die nächstgelegene Skihütte in der Schinkenstraße aufsucht, wo der Jagertee stilecht im Eimer ist. Anton aus Tirol kann dann auch nicht weit sein, und es wird eine prima Sause.</p>
<p>Bestimmt findet sich dann auch noch eine Uschi für den weiteren Verlauf des Abends, und beim Sex sagen Männer ja sowieso immer: <strong>mehr ...</strong></p>
<p><a href="http://buchstaeblich.wordpress.com/files/2008/05/mehr-schlechter-sex2.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-33" src="http://buchstaeblich.wordpress.com/files/2008/05/mehr-schlechter-sex2.png" alt="" width="450" height="98" /></a></p>
<p>Liebe Spiegel-Schatzis, ich habe Euch ganz doll lieb - verklagt mich nicht gleich wegen der Schnipsel. Ihr könnt mich ja engagieren, dann vergackeiere ich die Welt nur für Euch!</p>
<p>Liebe meine Leser,</p>
<p>ich weiß, dass Ihr alle die Spiegel-Schnipsel nur als Anregung nutzen werdet, täglich auf Spiegel-online lesen zu gehen und obendrein Abos für die Printausgabe für Euch und alle Verwandten und Bekannten zu bestellen, nicht wahr!</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Minnekort leser]]></title>
<link>http://orddeling.wordpress.com/?p=350</link>
<pubDate>Sat, 10 May 2008 12:44:18 +0000</pubDate>
<dc:creator>Øyvind</dc:creator>
<guid>http://orddeling.wordpress.com/?p=350</guid>
<description><![CDATA[
De rareste ting kan lese. Ifølge Expert leser også Minnekort.
]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-351" src="http://orddeling.wordpress.com/files/2008/05/minnekort-leser.png" alt="" width="213" height="101" /><br />
De rareste ting kan lese. Ifølge Expert leser også Minnekort.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[-= Wichtig =-]]></title>
<link>http://blaulichtblogger.wordpress.com/2008/04/04/wichtig/</link>
<pubDate>Thu, 03 Apr 2008 23:35:02 +0000</pubDate>
<dc:creator>blaulichtblogger</dc:creator>
<guid>http://blaulichtblogger.wordpress.com/2008/04/04/wichtig/</guid>
<description><![CDATA[Jetzt sage ich Ihnen, was im Journalismus am wichtigsten ist und gleichzeitig am schwierigsten. Es i]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote>Jetzt sage ich Ihnen, was im Journalismus am wichtigsten ist und gleichzeitig am schwierigsten. Es ist das Fokussieren. Darunter verstehe ich, dass man sich auf das Thema des Artikels konzentriert und an nichts anderes denkt, bis das Ideenfloating einsetzt. Man darf nicht aufstehen und Joghurt holen. Man darf nicht ans Telefon. Man darf nicht die E-Mails checken. Man muss fokussieren und sonst gar nichts. Katzen fokussieren, wenn sie eine Maus sehen. Dabei richten sich ihre Ohren steil auf, die Barthaare zucken, und der Schwanz schlägt wild hin und her. All dies ist bei fokussierenden Journalisten zum Glück nicht der Fall.</p></blockquote>
<p><i>Harald Martenstein, Redakteur der "Zeit"</i></p>
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<title><![CDATA[Hoppala! [2]]]></title>
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<pubDate>Thu, 03 Apr 2008 00:29:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>blaulichtblogger</dc:creator>
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<description><![CDATA[Und um Sascha mal so richtig neidisch zu machen: Mein Blog ist im Feeder einer Tageszeitung aufgetau]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Und um <a href="http://www.rettungsdackelblog.de/" target="_blank">Sascha</a> mal so richtig neidisch zu machen: Mein Blog ist im Feeder einer Tageszeitung aufgetaucht und füttert deren Leser mit meinen Meldungen. :o)</p>
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<title><![CDATA[Hoppala!]]></title>
<link>http://blaulichtblogger.wordpress.com/2008/04/01/hoppala/</link>
<pubDate>Tue, 01 Apr 2008 02:08:02 +0000</pubDate>
<dc:creator>blaulichtblogger</dc:creator>
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<description><![CDATA[Gestern war es soweit: Ich habe zum ersten mal die 500 Besucher geknackt! 539 waren es, um genau zu ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern war es soweit: Ich habe zum ersten mal die 500 Besucher geknackt! 539 waren es, um genau zu sein. Ich bedanke mich an dieser Stelle herzlich für die Treue. :o)</p>
<p>PS: Nein, kein Aprilscherz! :o)</p>
<p>PPS: Für's Bloggeramt: &#60;!--85112615--&#62;</p>
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